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#adidasrepresents – Ein Teil des Puzzles…

Gegen einen international agierenden Konzern anzukommen, braucht Kraft. Das merken vor allem die indonesischen Textilarbeiter_innen, die schon seit April 2011 unermüdlich dafür kämpfen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Damit das auch endlich passiert, brauchen Sie Unterstützung. #adidasrepresents ist dabei nur ein kleiner Teil des Puzzles. Weltweit protestieren junge Menschen, adidas-Konsument_innen und politisch Interessierte gemeinsam für ein Umdenken von adidas. Und das sind einige von ihnen:

United Students Against Sweatshops (USAS) ist die größte US-amerikanische Arbeitsrechtsorganisation junger Menschen, die an über 150 Universitäten aktiv ist. Auf den Trubel, den ihre Kampagnen in den Unis verursachten, haben bereits mehrere Universitäten ihre millionenschweren Verträge mit adidas aufgelöst, darunter die University of Wisconsin, die Cornell University (New York) und das Oberlin College (Ohio), einige andere, wie die University of Washington, sind auf dem Weg dorthin.

Das Worker Rights Consortium, mitgegründet von USAS, ist eine unabhängige Organisation, die die Einhaltung von Arbeitsrechten bei der Produktion von Bekleidung überprüft und überwacht. Sie bindet die Handelspartner von 180 US-amerikanischen Universitäten an einen umfassenden Verhaltenskodex und führte im Fall PT Kizone entlarvende Recherchen durch.

 

People and Planet ist die größte Studentenbewegung Großbritanniens, die sich sozial-ökologischer Gerechtigkeit verschrieben hat. Im Jahr 2007 konnten sie den Bekleidungsgiganten Fruit of the Loom dazu veranlassen, 1.300 unrechtmäßig entlassene Arbeiter_innen in Honduras wieder einzustellen und Gewerkschaften durchzusetzen. 2012 unterstützen sie ihre Schwesterorganisation USAS  zusammen mit War on Want im Kampf für die Arbeiter_innen von PT Kizone mit landesweiten Aktionen.

 

Die Clean Clothes Campaign (CCC) ist ein Netzwerk von NGOs, Gewerkschaften und kirchlichen Gruppen und setzt sich seit 1989 in 15 europäischen Ländern für die Verbesserung von Arbeitsrechten und Sozialstandards in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie ein. Sie führt den Kampf gegen adidas in Kontinentaleuropa an und verschafft dort den beteiligten indonesischen Organisationen, Gewerkschaften und Arbeiter_innen Gehör.

 

In Deutschland sieht sich die Kampagne für Saubere Kleidung in einer besonderen Verpflichtung: Obwohl die adidas-group ihren Stammsitz im bayerischen Herzogenaurach hat, wird der Fall in ihrem Heimatland bisher kaum von den Medien oder der Politik aufgegriffen. Die deutschen entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA netzwerk und Christliche Initiative Romero sind zwei Trägerorganisationen der Kampagne und bündeln die Kräfte von kritischen Konsument_innen, politisch engagierten Bürger_innen und den Medien. INKOTA fordert in einem offenen Brief an den Geschäftsvorstand der adidas-group dazu auf, seine Verzögerungstaktik aufzugeben.

 

In Österreich ist die Südwind-Agentur Trägerin der Clean Clothes Kampagne  Österreich und beteiligt sich aktiv an der Organisierung dortiger Proteste.  Die  Organisation Erklärung von Bern ist Trägerin der Clean Clothes Campaign in der Schweiz.

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